Meine Themen für den Wahlkampf:

Kann ich den Wahlkampf erfolgreich bestehen?

"Walter lasset sein, das schaffst Du nicht. Du hast keine Lobby, Du hast keine Presse und Du kennst niemanden im Apparat, der Dich unterstützen kann." Das sagte eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu mir. Sie hat recht, ich habe keine Lobby, ich habe keine Presse, und ich habe niemanden im Apparat der Stadt, der mich unterstützen könnte. Das haben die anderen Parteien. Sie haben eine Lobby, sie haben eine Presse, sie haben Unterstützung im Apparat - und - sie sind die Klüngelparteien. Klüngel - Lobby, Klüngel - Presse und Klüngel - Unterstützung aus dem Apparat will und kann ich nicht brauchen. Zu meiner Unterstützung wünsche ich mir vor allem die Menschen, die diesen Klüngel nicht mehr mögen, die ihr Vertrauen in die regierenden Parteien verloren haben, die nicht mehr zur Wahl gehen wollen und die jetzt eine Alternative haben, erstmals einen unabhängigen OB-Kandidaten wählen zu können. Ich baue auf die Menschen, die eine ehrliche Politik in Köln wollen. Sie sollen meine "Lobby" sein. Bis heute, 12.8.99, hat sich bei mir noch kein Journalist oder jemand aus dem Apparat gemeldet.

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In der Stadt hört man, daß in Köln eine Handvoll Männer das sagen hätten, z.B. seien die Posten der Schulleiter an Kölner Schulen unter der CDU und SPD aufgeteilt. Welche Partei an "ihrer" Schule welchen Kandidaten einsetzt, daß schere nicht die andere Partei. Eltern-, Schüler- und Lehrerproteste, wie letztlich am Humboldt Gymnasium, ändern an diesem Klüngel gar nichts. In den entscheidenden Phasen der Vorbereitung von wichtigen Ratsentscheidungen würden selbst die Stadträte nicht ausreichend informiert, geschweige denn die betroffene Bevölkerung. Lehrstücke dafür, wie in dieser Stadt der Bürgerwille niedergehalten wurde, sind z.B. die Planung und der Bau der Müllverbrennungsanlage sowie der Umbau der Züülpicher Straße in Sülz.

Muß das denn so bleiben? Wenn nach dem Grundgesetz alle Macht vom Volke ausgeht, dann muß eine Verwaltung den Bürgern dienen. Dann sind die Politiker in meinen Augen die ersten Diener des Volkes. Ein Oberbürgermeister sollte der oberste Diener einer Stadt sein. Er hat ein Mandat zu dienen, nicht zu herrschen. Er hat ein Mandat, die bestmöglichen Beschlüsse im Rat mit herbeizuführen. Er hat ein Mandat, die Verwaltung zu leiten, so daß sie die bestmögliche Arbeit im Interesse der Bürger und der Stadt leisten kann. Er soll die erste Vertrauensperson für die Verwaltung und für die Bürger der Stadt sein.

Eine Verwaltung, die über 40 Jahre hinweg sozialdemokratisch geleitet wird, in den letzten Jahren in einer großen Koalition von SPD und CDU, braucht dringend eine Veränderung. Ich glaube nicht, daß dies möglich sein wird über veränderte Mehrheiten im Rat zwischen SPD, CDU und auch Grünen. Der Kuchen bliebe der gleiche, nur die Stücke würden anders verteilt.

Nur ein unabhängiger Oberbürgermeister, der mit Maß und Entschiedenheit alle Auswüchse des bisherigen Systems offenlegt, der Öffentlichkeit herstellen läßt in allen wichtigen Fragen der Stadtpolitik, der Korruption und Klüngel keinen Spielraum mehr läßßt, der die Spielregeln des alten Systems bricht und der eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfährt, kann eine Veränderung unterstützen. Mitgestalten und Mitbestimmen in einer Gesellschaft setzt als erstes weitestgehende Informationen voraus. Das unterstütze ich ganz und gar.

Die etablierten Parteien beklagen den Rückgang des Interesses an Wahlen. Sie halten das fälschlicherweise für ein sinkendes Interesse an Politik. Das sind aber die praktischen Auswirkungen ihrer gegenwärtigen Politik. Wie kann man denn von WählerInnen verlangen, dass sie wie bisher zustimmen, wenn ihnen weiter das Fell über die Ohren gezogen wird? Bei der jetzt anstehenden Kommunalwahl am 12.September, bei der alle Kölnerinnen und Kölner ab 16 Jahren wahlberechtigt sind, könnte es anders werden. Im Moment kandidieren zur Oberbürgermeisterwahl die fünf Kandidaten der etablierten Parteien. Ich bin der erste unabhängige OB-Kandidat in der Geschichte Kölns. Falls mich alle, die mich kennen und mir vertrauen, alle Enttäuschten, alle Unzufriedenen, alle die sonst nicht zur Wahl gehen würden, alle, die die Kandidaten ihrer eigenen Partei nicht mögen, wählen, dann könnte es eine Sensation geben, könnte ein Wunder geschehen, und Köln bekäme den ersten unabhänigen Oberbürgermeister seiner Geschichte. Es gibt diese Chance, wenn es mit gelänge, alle OB-Stimmen der kleinen Parteien auf mich zu vereinen und die PROTESTSTIMMEN der großen Parteien.

Alle, die eine Änderung in Köln wollen, müssen sich klarmachen, daß 200.000 - 250.000 Stimmen zu sammeln kein Pappenstiel ist. Das setzt schon sehr viel Mut bei jedem Einzelnen voraus, der sich mit meiner Kandidatur anfreundet und der in seinem Umfeld Werbung für mich macht. Jeder Mensch hat nur eine Chance für eine Veränderung zu stimmen: seine eigene Stimme. Und wenn viele Menschen mir ihre Chance geben, vergrößert sich meine Chance. Ich habe den Mut aufgebracht mich in den Ring zu stellen. Ich vertraue dem Mut der Menschen. Wir können alle nur gewinnen. Wir können gewinnen an Erfahrung, Kraft und Mut, einen anderen Weg gehen zu wollen. Nur wenn wir das Neue wagen, können wir feststellen, ob dieser Weg zu einer besseren, menschlicheren, zu einer ehrlicheren Politik führt. Ich persönlich kann gar nicht verlieren. Ich gewinne jeden Tag hinzu und wachse so an Erfahrung und Kraft, wie ich es ohne eine Kandidatur in meinem Leben niemals hätte erfahren können.

 

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Letzte Aktualisierung: 13.08.1999