Meine Flugblätter:

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Bisher erschienen:
Flugblatt: 1. Auflage: 15.000; 2. Auflage: 10.000
Neues Flugblatt: 22.08.1999
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Flugblatt: 2.Auflage

Walter Hoischen ist unabhängiger Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Köln und im Wahlbezirk Lindenthal 1.

Liebe Kölnerinnen, liebe Kölner,

ich bedanke mich zunächst für die große Unterstützung, die meine Kandidatur erfahren hat. Bereits nach 8 Tagen konnte ich 550 Unterschriften beim Wahlamt abgeben. Das sind 20% mehr als die geforderten 455.

Es gab unterschiedliche Reaktionen auf mein Ansinnen, für den OB zu kandidieren. Viele Menschen waren hoch erfreut darüber, andere eher skeptisch. Einige spendeten spontan Geld machten mir Mut und boten mir ihre qualifizierte Hilfe an. Insofern war das Unterschriftensammeln für mich schon ein großer Gewinn, hat Spaß gemacht und mich mit vielen Menschen ins Gespräch gebracht.

Doch kann ich den Wahlkampf erfolgreich bestehen? "Walter lasset sein, das schaffst Du nicht. Du hast keine Lobby, Du hast keine Presse und Du kennst niemanden im Apparat, der Dich unterstützen kann." Das sagte eine erfolgreiche Geschäftsfrau zu mir. Sie hat recht, ich habe keine Lobby, ich habe keine Presse, und ich habe niemanden im Apparat der Stadt, der mich unterstützen könnte. Das haben die anderen Parteien. Sie haben eine Lobby, sie haben eine Presse, sie haben Unterstützung im Apparat - und - sie sind die Klüngelparteien. Klüngel - Lobby, Klüngel - Presse und Klüngel - Unterstützung aus dem Apparat will und kann ich nicht brauchen. Zu meiner Unterstützung wünsche ich mir vor allem die Menschen, die diesen Klüngel nicht mehr mögen, die ihr Vertrauen in die regierenden Parteien verloren haben, die nicht mehr zur Wahl gehen wollen und die jetzt eine Alternative haben, erstmals einen unabhängigen OB-Kandidaten wählen zu können. Ich baue auf die Menschen, die eine ehrliche Politik in Köln wollen. Sie sollen meine "Lobby" sein. Bis heute, 12.08.99, hat sich bei mir noch kein Journalist oder jemand aus dem Apparat gemeldet.

In der Stadt hört man, daß in Köln eine Handvoll Männer das sagen hätten, z.B. seien die Posten der Schulleiter an Kölner Schulen unter der CDU und SPD aufgeteilt. Welche Partei an "ihrer" Schule welchen Kandidaten einsetzt, daß schere nicht die andere Partei. Eltern-, Schüler- und Lehrerproteste, wie letztlich am Humboldt Gymnasium, ändern an diesem Klüngel gar nichts. In den entscheidenden Phasen der Vorbereitung von wichtigen Ratsentscheidungen würden selbst die Stadträte nicht ausreichend informiert, geschweige denn die betroffene Bevölkerung. Lehrstücke dafür, wie in dieser Stadt der Bürgerwille niedergehalten wurde, sind z.B. die Planung und der Bau der Müllverbrennungsanlage sowie der Umbau der Zülpicher Straße in Sülz.

Muß das denn so bleiben? Wenn nach dem Grundgesetz alle Macht vom Volke ausgeht, dann muß eine Verwaltung den Bürgern dienen. Dann sind die Politiker in meinen Augen die ersten Diener des Volkes. Ein Oberbürgermeister sollte der oberste Diener einer Stadt sein. Er hat ein Mandat zu dienen, nicht zu herrschen. Er hat ein Mandat, die bestmöglichen Beschlüsse im Rat mit herbeizuführen. Er hat ein Mandat, die Verwaltung zu leiten, so daß sie die bestmögliche Arbeit im Interesse der Bürger und der Stadt leisten kann. Er soll die erste Vertrauensperson für die Verwaltung und für die Bürger der Stadt sein.

Eine Verwaltung, die über 40 Jahre hinweg sozialdemokratisch geleitet wird, in den letzten Jahren in einer großen Koalition von SPD und CDU, braucht dringend eine Veränderung. Ich glaube nicht, daß dies möglich sein wird über veränderte Mehrheiten im Rat zwischen SPD, CDU und auch Grünen. Der Kuchen bliebe der gleiche, nur die Stücke würden anders verteilt.

Nur ein unabhängiger Oberbürgermeister, der mit Maß und Entschiedenheit alle Auswüchse des bisherigen Systems offenlegt, der Öffentlichkeit herstellen läßt in allen wichtigen Fragen der Stadtpolitik, der Korruption und Klüngel keinen Spielraum mehr läßt, der die Spielregeln des alten Systems bricht und der eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung erfährt, kann eine Veränderung unterstützen. Mitgestalten und Mitbestimmen in einer Gesellschaft setzt als erstes weitestgehende Informationen voraus. Das unterstütze ich ganz und gar.

Die etablierten Parteien beklagen den Rückgang des Interesses an Wahlen. Sie halten das fälschlicherweise für ein sinkendes Interesse an Politik. Das sind aber die praktischen Auswirkungen ihrer gegenwärtigen Politik. Wie kann man denn von WählerInnen verlangen, dass sie wie bisher zustimmen, wenn ihnen weiter das Fell über die Ohren gezogen wird? Bei der jetzt anstehenden Kommunalwahl am 12.September, bei der alle Kölnerinnen und Kölner ab 16 Jahren wahlberechtigt sind, könnte es anders werden. Im Moment kandidieren zur Oberbürgermeisterwahl die fünf Kandidaten der etablierten Parteien. Ich bin der erste unabhängige OB-Kandidat in der Geschichte Kölns. Falls mich alle, die mich kennen und mir vertrauen, alle Enttäuschten, alle Unzufriedenen, alle die sonst nicht zur Wahl gehen würden, alle, die die Kandidaten ihrer eigenen Partei nicht mögen, wählen, dann könnte es eine Sensation geben, könnte ein Wunder geschehen, und Köln bekäme den ersten unabhänigen Oberbürgermeister seiner Geschichte. Es gibt diese Chance, wenn es mir gelänge, alle OB-Stimmen der kleinen Parteien auf mich zu vereinen und die PROTESTSTIMMEN der großen Parteien.

 

Alle, die eine Änderung in Köln wollen, müssen sich klarmachen, daß 200.000 - 250.000 Stimmen zu sammeln kein Pappenstiel ist. Das setzt schon sehr viel Mut bei jedem Einzelnen voraus, der sich mit meiner Kandidatur anfreundet und der in seinem Umfeld Werbung für mich macht. Jeder Mensch hat nur eine Chance für eine Veränderung zu stimmen: seine eigene Stimme. Und wenn viele Menschen mir ihre Chance geben, vergrößert sich meine Chance. Ich habe den Mut aufgebracht mich in den Ring zu stellen. Ich vertraue dem Mut der Menschen. Wir können alle nur gewinnen. Wir können gewinnen an Erfahrung, Kraft und Mut, einen anderen Weg gehen zu wollen. Nur wenn wir das Neue wagen, können wir feststellen, ob dieser Weg zu einer besseren, menschlicheren, zu einer ehrlicheren Politik führt. Ich persönlich kann gar nicht verlieren. Ich gewinne jeden Tag hinzu und wachse so an Erfahrung und Kraft, wie ich es ohne eine Kandidatur in meinem Leben niemals hätte erfahren können.

 

Denjenigen Menschen, die über das bisher Gesagte hinaus noch etwas mehr Persönliches und Politisches erfahren wollen, möchte ich noch folgendes sagen.

Geboren wurde ich am 8. Januar 1950 auf einem kleinen Bauernhof in Warburg / Ostwestfalen. Kindheit und Jugend waren sehr entbehrungs- und arbeitsreich. Meine Erfahrungen als Leistungssportler und meine Freude am Unterrichten haben mich 1972 zum Studium der Sport- und Sozialwissenschaften nach Köln geführt. Während des Studiums war ich an der Hochschule und in Köln politisch aktiv. Ich gewann dreimal die Studentenparlamentswahlen an der Sporthochschule und arbeitete als Studentenvertreter in sämtlichen Hochschulgremien, war Vorsitzender des Studentenparlaments und setzte mich überall für die Interessen der Studenten dort ein. Von 1975 bis zu ihrer Auflösung 1981/82 habe ich mich für die Ziele einer maoistischen Partei eingesetzt, des Kommunistischen Bundes Westdeutschland. Die Zeit an der Sporthochschule - als unabhängiger Studentenpolitiker - und die Zeit als Organisierter einer maoistischen Organisation, waren für mich sehr wichtige und prägende politische Erfahrungen. Ich wurde skeptisch gegenüber jeglicher Parteipolitk.

In den Jahren meines politischen Rückzugs unterstützte ich anfangs, während einiger Jahre Leben auf einem Eifelbauernhof, die "Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft", eine Bauernopposition im Interesse der kleinen und mittleren Bauern. Danach war ich politisch abstinent bis jetzt, wo ich mich zur Kandidatur gemeldet habe.

Ich bin ein enttäuschter Grünen - Wähler und ein enttäuschter Anhänger der Rot - Grünen Koalition in NRW und Bund. - Für mich wird der innere Zustand einer Gesellschaft erkennbar, wenn man sich den Umgang dieser Gesellschaft mit ihren schwächsten Mitgliedern anschaut, Kinder, alte Menschen und Kranke. 16 Jahre auf der Straße im Zeitungsverkauf, haben mir auch dafür die Augen geöffnet. Soziale Gerechtigkeit, schonender Umgang mit den Ressourcen dieser Erde, vorbeugende Unterstützung und Hilfe für Menschen, die in Not geraten sind oder die ihr Leben nicht mehr meistern können, - anstatt solange zu warten, bis sie abgeschoben, ruhiggestellt, verurteilt sind oder sich durch ihr süchtiges Leben selbst umgebracht haben, - sind für mich wichtige Politikfelder für eine menschlichere Zukunft unserer Gesellschaft.

Ich stehe vor allem auf der Seite der Menschen, die ihr Leben verändern wollen, die Ihre Unzufriedenheit artikulieren und die auf die Schwachpunkte dieser Gesellschaft aufmerksam machen. Ich fühle mich Menschen in Selbsthilfegruppen sehr verbunden, und ich wachse in meinen Fähigkeiten, Menschen zu helfen, die in Selbsthilfegruppen lernen, ihr Leben besser zu meistern.

Ich bin ein spiritueller Mensch. An einem Tiefpunkt meines Lebens fand ich die Hilfe einer höheren Macht, die größer ist als ich selbst, die mir Mut und Kraft gab, meine Schwierigkeiten zu meistern. So habe ich am eigenen Leibe erfahren, dass wenn die Not am größten, die Hilfe auch am nächsten ist. Seither schätze ich sehr das Gespräch und das Zusammensein mit Menschen aller Glaubensrichtungen und Kirchen.

Gearbeitet habe ich auf dem Bauernhof, als Bauarbeiter, in Akkord- und Schichtarbeit in der Metallindustrie, als Kinder- und Jugendbetreuer, als Fotosetzter für verschiedene Verlage, als Sachbearbeiter bei der Schufa und beim WDR, in 25 Jahren haben etwa 700 Kinder und Erwachsene in einem großen Kölner Verein bei mir Schwimmen gelernt, seit 17 Jahren arbeite ich für die Stadtrevue, Kölns größter Stadtzeitung zunächst im Satz und seit 16 Jahren im Handvertrieb, den ich zunächst aufgebaut habe und den ich inzwischen selbständig leite. In meiner vertriebsfreien Zeit, der Vertrieb dauert im Monat ca. 12-14 Tage, konnte ich als Hausmann die ersten zwei Jahre mit meinem Sohn zusammen verbringen, habe ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin gemeinsam in über zwei Jahren Arbeit ein Haus gebaut, war ich für noch einmal zwei Jahre wieder Hausmann auch mit meinem zweiten Sohn, und von 1995 - 1998 habe ich meine schwer pflegebedürftige Mutter gepflegt.

 

Wer noch mehr von mir wissen möchte, kann mich gern einladen. Ich stehe gern Rede und Antwort zu mir als Mensch und zu meinen politischen Vorstellungen. Ich glaube, daß kein anderer OB-Kandidat/in soviel praktische Lebenserfahrung gesammelt hat wie ich. Ich würde mich freuen, auch als unabhängiger OB-Kandidat darüber in Erfahrungsaustausch zu treten und vielleicht von meinen Erfahrungen etwas weiter geben zu können. Und ich bin offen für jegliche neuen Erfahrungen.

Sowieso freue ich mich über jegliche Spenden - Konto siehe unten - oder z.B. kostenlose Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Ebenso können mir Menschen helfen diesen Text als Flugblatt zu verteilen, Buttons und T-Shirts (Walter Hoischen wählen!) zu verkaufen oder ein eventuell zu erstellendes Plakat zu kleben. Ich bin dankbar für jegliche Form von Hilfe und Unterstützung, auch Lob und Tadel via Post, Telefon oder Internet.

Ich lade alle Menschen , die mir helfen wollen zu meiner ersten Wahlveranstaltung ein:

Endspurt im Wahlkampf
Mittwoch 01.09.1999 , 19 Uhr,
Ort: Die Zeit der Kirschen, Venloerstr. 399, Köln-Ehrenfeld.

 

Adresse: W. Hoischen, Sülzburgstr. 214, 50937 Köln, Tel.: 44 27 98,

Spenden: Stichwort: Wahl 99, Kto.: 50367509, BLZ: 370 100 50, Postbank. Köln; alter Stand 15.7.: 240 DM, neuer Stand 4.8.: 380 DM; Wer noch spenden möchte, bitte bald, der besseren Planung wegen. Mein persönlicher Wahlkampfetat: 12.000 DM, bisherige Kosten: 2 Anzeigen, Flugblätter, ca. 6.000 DM. Bisherige Flugblattauflage: 15.000. Dieses Flugblatt: zweite Auflage, 10.000.

Internet: ab 10.8.99 findet Ihr noch mehr Infos unter: http://www.walterhoischen.de oder http://www.mein-gott-walter.de

 

 

Neues Flugblatt: 22.08.1999

Walter Hoischen wählen - Stimmt für einen unabhängigen Oberbürgermeister!

Stimmt für ein Direktmandat im Wahlbezirk Lindenthal 1!

Gäbe es doch 100 Kandidaten zur OB-Wahl, hundertfach könnten ähnliche Erfahrungen, wie ich sie mache, weitergetragen werden. Teilweise komme ich mir vor wie ein Briefkasten für Geschichten über Klüngel, Korruption und Verwaltungsherrschaft. Ich bin überrascht und bestürzt darüber, wie allgemein solche Erfahrungen sind, wie freimütig darüber erzählt wird, wie tief die Moral im Politikgeschäft gesunken zu sein scheint. Insider, scheinbar, gestehen: ohne Klüngel geht es nicht, in Köln nicht, anderswo auch nicht, wer nicht zahlt ist raus, kommt nicht rein, hat es schwerer, usw. (Gewiss, nachprüfen kann ich all das Gehörte nicht, ich kann nicht behaupten, daß es so ist.)

Brennpunkte des Erzählten sind das schon aufgeflogene Bauamt und das Ordnungsamt.Mein Eindruck ist, daß das bereits Bekannte höchstens die Spitze des Eisbergs ist.,Sie wissen ja, daß die Bearbeitung ihres Antrags sehr lange dauert, aber sie können ja etwas zur Beschleunigung tun", Erfahrung eines Bauherrn. ,Ich will doch noch 20 Jahre in Köln Architekt sein, dann lege ich mich doch nicht mit dem Amt an", ein Architekt. , Ich will mein Geschäft erweitern, 4 neue Kräfte einstellen, seit 1/2 Jahr geht das nicht vorwärts. Wenn ich das in die Öffentlichkeit bringe, dann habe ich binnen kurzer Zeit drei weitere Ämter in meinem Laden", ein Geschäftsmann.

Angst gibt es auch bezüglich des Wirkens des Ordnungsamtes. Ein Cafebesitzer: Die kamen und beanstandeten, daß meine Stühle 20 cm weiter als erlaubt auf öffentichem Boden standen. Andere Läden der gleichen Straße benutzten ohne Beanstandung soviel Raum, daß ein Kinderwagen nicht mehr durchkäme. - Ich selbst würde gerne nachforschen können was dahintersteckt, daß das Ordnungsamt seit einem halben Jahr wieder gegen meinen Zeitungsverkauf auf der Schildergasse mit einem Bußgeld vorgeht. Bereits vor 8 Jahren hatte ich in gleicher Angelegenheit vor Gericht obsiegt. -

Wie in Köln die KlüngelGmbH & FilzAG im Pressewesen funktioniert, dazu eine Journalistin: Recherchieren dürfen wir, es kommt vor - ist die Sache zu heiß und zu hoch oben - daß eine Veröffentlichung abgelehnt wird. Würdest Du nun als freier Journalist die Sache auf anderen Wegen publik machen, bist Du weg vom Fenster, hier in Köln oder sonstwo in Deutschland kannst Du nichts mehr verkaufen. - JournalistInnen wissen oft mehr, als sie je veröffentlichen können, haben Angst sich selbst dabei Schaden zuzufügen und - schweigen. In Köln gibt es nur eine große Pressefirma, die des Alfred Neven Dumont - zweimal unerträglich für eine kritische Öffentlichkeit.

Noch etwas zur Klüngelpresse:
Wundern Sie sich nicht darüber, daß mittlerweile fast täglich die Kandidaten der etablierten Parteien dort per Bild oder Text erscheinen, Gratiswerbung zusätzlich zu ihrer millionenschweren Parteiwerbung. Gleich sind die Wahlen für die Kandidaten eben doch nicht. Ich setze auf meinen Mut, mein Gespartes, meine Spenden (840 DM, 12.8.) und den Mut der Menschen, die Mund zu Mund Propaganda für mich machen. Spannend, was dabei wohl herauskommen wird.

Also, mein Mut zur Kandidatur hat schon viele Menschen bewegt. Man/frau freut sich, spricht darüber und fragt nach, was sind Deine Überzeugungen, was willst Du noch? Bevor ich darauf eingehe, noch eine Bemerkung zu "Überzeugung". Ich glaube nicht, daß ich irgend einen Menschen von etwas überzeugen kann. Überzeugung kommt für mich immer aus meiner eigenen inneren Einstellung, nicht aus fremden Argumenten oder Parteiprogrammen. Wenn ich also vom Herzen offen bin für die Mitteilungen meines Gegenüber, dann kann ich sie aufnehmen, an meinen Erfahrungen überprüfen und gewinne so neue Überzeugungen. Politische Debatten zeigen fast immer das Gegenteil. Geschlossene Denk- und Argumentationssysteme rechtfertigen und verteidigen immer sich selbst, trennen die Menschen, rechtfertigen Macht und Herrschaft. Wer immer sich z.B. in einem solchen, Lagerdenken" befindet, wird immer etwas finden, was ihm nicht paßt und mich dann auch nicht wählen wollen.

Im letzten Flugblatt sagte ich:
Für mich wird der innere Zustand einer Gesellschaft erkennbar, wenn ihr Umgang mit den schwächsten Mitgliedern sichtbar wird, Kinder, alte Menschen und Kranke.

Kinder sind die Zukunft jeder Gesellschaft.
Wiederfährt ihnen Gutes, leistet man Gutes für die Gesellschaft, werden sie vernachlässigt, verursacht das Schäden an den Kindern und für die Gesellschaft.

Sie haben Kinder? Würden Sie die Zukunft Ihrer Kinder, dieser Stadt, Menschen anvertrauen, die keine eigenen Erfahrungen mit Kindern haben, kinderlos sind? Die fünf OB-KandidatInnen der etablierten Parteien sind kinderlos! - Ich habe zwei Söhne, 9 und 11, seid fast 5 Jahren lebe ich getrennt von ihnen. Meine Teilnahme an Schwangerschaft, Geburt, Kinderpflege, über 4 Jahre Hausmannerfahrung, waren tiefgehende Lebenserfahrungen. Alle Kinder, alle Familien mit Kindern, alle Alleinerziehenden brauchen die beste Unterstützung der Gesellschaft. Ich unterstütze ein jedes Interesse zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern, vor allem für Kinder von Alleinerziehenden, aus sozialschwachen und krisengeplagten Familien, für den bestmöglichen Weg ins Leben, in Kindergarten, Schule und in der Ausbildung.

Alte Menschen haben die meiste Lebenserfahrung, ihnen gebührt Achtung, Respekt und ein Platz mitten im Leben der Gesellschaft. Die Würde des Menschen ist unantastbar, auch im Alter. Wer das Alter zur Seite schiebt, der verdrängt heute schon die Fülle seines eigenen Lebens. - Über 3 Jahre habe ich im Wechsel mit meiner Schwester meine schwerpflegebedürftige Mutter in ihrer Wohnung gepflegt. Seit November 98 ist sie in einem Pflegeheim. Ich bin dankbar für diese Erfahrung, und auch für die Erfahrung meiner Kinder, deren Papa ihre Oma pflegte. Das ist heute nicht selbstverständlich, für viele Familien auch deswegen unmöglich, weil die Lebensumstände: Wohnraum, Arbeitsplatz, Unterstützung durch dritte wie auch Angst vor möglicher Überbelastung es erschweren, mit alten Menschen zusammen zu leben.Ich habe es als große Bereicherung erfahren, auch die schweren Stunden und Tage. Ich habe großen Respekt vor allen Menschen, die in der Pflege arbeiten, zu Hause, in Heimen, ambulant, und das teilweise unter erschwerten Bedingungen, z.B. wenn 80 % der Beschäftigten in einem Altenheim angelernte Kräfte sind. - Ich unterstütze alle Interessen, die das Los der Alten erleichtern helften, vor allem Aktivitäten zur Schaffung von Wohnungen und Häusern für das Zusammenleben von drei Generationen. Mehr-Generationen-Gemeinschaften ermöglichen mehr Toleranz und Verständnis, bieten Hilfe und Unterstützung für Jung und Alt.

Kranke Menschen haben keine Lobby, sind oft hilflos, allein gelassen, ausgeliefert, brauchen mehr als Medizin. Die Würde des Menschen ist unantastbar, auch die des zweite Klasse Patienten. Eine Medizin, die sich nur auf die Krankheit konzentriert, vernachlässigt den Menschen als Ganzes. - Ich hatte eine einschneidende Erfahrung in einer Uniklinik gemacht, die ich so zusammenfassen kann: Der Kranke ist nicht zu allererst dazu da, bei seiner Genesung unterstützt zu werden, sondern zur Rechtfertigung und Existenzsicherung dieser Medizinmaschinerie! Arbeitshetze, Stellenkürzungen, Unterbesetzung, Überstunden, darunter leiden Ärzte, Pflegepersonal und Patienten. ÄrztInnen werden im Schnitt 63 bzw. 65 Jahre alt, haben hohe Scheidungs- und Selbstmordraten, Pflegepersonal arbeitet bis an die Grenze der Belastung, brennt aus. Wer sich davor schützen will, stumpft ab, macht Routinearbeit, scheidet schließlich aus. Krankheit kurieren wird zum Kostenfaktor, der Kranke zum Kostenverursacher, das bekommt er zu spüren.

Krankheit aber ist vor allem Lebenskrise, ist eine Chance, neu Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen. Kranke, egal ob in Klinik oder in der Praxis, sollten unterstützt werden im Lernen, daß das beste Mittel gegen Krankheit die Pflege der körperlichen, psychischen und emotionalen Gesundheit ist. Dafür müßte es mehr Zeit und Geld geben, für die Genesung in Genesungshäusern mit gesunden Arbeitsstrukturen und liebe- und verständnisvollem Personal. Diese Richtung hat meine Unterstützung.

Eine Verwaltung muß optimale Leistungen für die Bürger der Stadt erbringen. Alle Störungen des Zusammenarbeitens schaden Menschen und dem Gemeinwohl. Mobbing ist ein Hauptstörfaktor, ist das heimtückischste Gift gegen gute Zusammenarbeit, verursacht Arbeitsausfall, Krankheiten und untergräbt die Würde des Menschen. Es wird eingesetzt von Gleichen zu Gleichen im Konkurrenzkampf und von Vorgesetzten zur Kontrolle und Machtausübung. Mobbingerfahrungen sind in etwa zu vergleichen z.B. mit einem Autounfall, erst wenn man ihn gemacht hat, weis man, was er für einen Schaden verursacht hat, materiell, körperlich, emotional, psychisch, - für ungemobbte kaum zu begreifen. - Ich stehe vorbehaltlos auf Seiten der Mobbingopfer. Mobber müssen zur Rechenschaft gezogen werden, Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen und Widergutmachung leisten. Ziel muß eine Arbeitsstruktur sein, in der Mobbing erst gar nicht entstehen kann.

Kulturstadt Köln. Es ist ein Skandal, wenn z.B. die freien Theater Kölns mehr Menschen bedienen, als die städtischen, aber nur ein Bruchteil der städtischen Subventionen bekommen, und den zahlen sie sogar wieder an die Stadt zurück, in Form von Steuern und Abgaben. Ich finde es eine Frechheit der Stadt, sich einerseits ihrer regen Theaterscene zu rühmen, andererseits dieser die Mittel weiter knapp zu halten - Leistung muß endlich wieder belohnt werden, heißt es doch, oder? - Mehr Unterstützung für die freie Kultur in Köln.

Es kommt mitunter vor, daß Unternehmer sehr viel Geld in Kunst investieren können, mit der sie sich dann gerne ein Denkmal setzen lassen, in Form von Schenkungen z.B. an die Stadt Köln. Das kann man gut heißen. In Zeiten knapper Kassen hingegen finde ich es gänzlich unverständlich, warum die Stadt zusätzlich zum Grundstück auch noch das Gebäude bereitstellen soll zur Präsentation dieser Kunst und zum Prestige und Ruhme solcher Spender. Rühmlicher für den Spender fände fände ich, daß zur Kunst bitte dann auch das Museum gespendet würde, zur Entlastung des öffentlichen Haushalts und zur Freude der Allgemeinheit.

Bedenkt ihr Reichen dieser Stadt, Ihr seit nackt geboren und Ihr werdet nackt wieder gehen. Das Leben hat Euch reich beschenkt, jedoch, in Wirklichkeit wart ihr nur die Verwalter Eures Reichtums. Reichtum ist nur eine Illusion - wenn zeitweise vielleicht auch eine schöne. Dieser Planet gehört einer anderen, unermeßlich Höheren Macht und wurde für alles Leben geschaffen, schon lange Zeit vor der Menschenzeit und vielleicht auch noch für danach. Bevor Ihr Reichen geht, gebt Euren Reichtum diesem Leben zurück, zu Eurer eigenen Freude und zur Freude der nach Euch Lebenden. Tut Gutes, das stiftet an.

Kommunalpolitik. Sie ist die erste Stufe aller Gesellschaftspolitik. Der Großteil der gesellschaftlichen Leistungen wird auf der Ebene von Kommunen erbracht. Bundes- und Landesgesetze haben immer stärkeren Zugriff auf diese Leistungen gewonnen, ziehen immer mehr Geld für ihre Interessen ab und bürden den Gemeinden gleichzeitig immer mehr gesellschaftliche Lasten auf. Längst haben Bundes- und Landespolitik die Herrschaft über die Kommunen gewonnen. - Ich unterstütze alle Interessen, die die Stellung der Kommunen gegenüber Land und Bund stärken, für mehr finanzielle und politische Eigenständigkeit, z.B. dem Recht, einen Teil des städtischen Haushalts nach Bürgerwillen für bestimmte Projekte zu verwenden oder dem Recht, daß Bewohner einer Straße selbst entscheiden können, ob dort Knöllchen verteilt werden sollen oder Tempo 30 eingeführt werden soll. Was wäre das für eine Belebung der Kommunalpolitik, Wahlbeteiligungen von 90 % garantiert, Demokratie lebendig, Klüngel ade.

Der Klüngel, seine Parteien und sonstiges

Die Stärke des Klüngels liegt an der Schwäche der Öffentlichkeit und der Vergesslichkeit der Menschen - oder - Ohne Stärkung der Öffentlichkeit und des Erinnerns, kann das Klüngelsystem nicht geschwächt werden. Das Fallen der 5 % Hürde ist eine Chance in diese Richtung. Es wird bunter werden im Stadtrat. Ein Orchester nur aus Flöten ist auf die Dauer doch langweilig. Ich freue mich darüber, Freude über mehr Demokratie. Jedoch nicht bei SPD, CDU und Grünen. Letztere haben sogar Angst davor: Deren OB-Kandidatin A. Lütkes ist für eine 3 % Sperrklausel, damit Köln regierbar bleibe. Für Bietmann, CDU-Chef, gewährleistet die 3 % Sperre erst die Wahlgerechtigkeit. (vergl. Kölner Woche v. 10.7.99) Nach Demokratie schillert das Mäntelchen, nach Macht und Geld giert das Fleisch. Wie schnell haben die Grünen ihre eigene Geschichte vergessen, sind ihrer Basis enteilt. Vielleicht schließ Ford-Sponsoring die Lücke - Vollgas rein zur neuen Mitte, vielleicht an die Seite der CDU, spekuliert der Stadtanzeiger. Der Klüngelgeist ist in der Wahl der Betten nicht allzu zimperlich.

Die CDU stiehlt sich derweil aus ihrer kommunalpolitischen Verantwortung mit 630,- Mark Kampagne, Lügen habe kurze Beine - Rentenlüge, Europawahleuphorie. Es wäre ehrlicher, legte sie öffentlich Rechenschaft ab über die Jahre des Klüngels mit der SPD in großer Koalition, z.B. Rheinterrassenpleite, Müllverbrennungsanlage, Müllgebührenerhöhungen usw. Programmwechsel für Köln? Der letzte große Wechsel war auch eine Pleite - faule Wechsel solche.

Und die SPD?
Motto: Die Stadt in guten Händen - Von Burger zu Heugel. Ehrlicher wäre auch hier: von Burger und Ruschmeier zu Heugel - von Peinlichkeit zu Peinlichkeit.- Ruschmeier, ex Oberstadtdirektor, skandalös seine Politik zur MVA, entlarvend sein Werdegang. Er fädelte den Deal mit der Mantelbebauung der Köln Arena (Technisches Rathaus) ein. Den Investoren legte er die Stadt Köln, seinen damaligen Arbeitgeber, als goldenes Mieterei ins Nest, bescherte dieser Stadt ca. 50 Millionen Mehrkosten auf Grund von unzureichender technischer Ausrüstung des Mietobjektes. Sodann begab er sich unter die Fittiche eben dieser Investoren, bangemannte würde man heute sagen. Nun sitzet er zu profitieren von was er angerichtet zu Lebzeiten als Oberstadtdirektor von Köln. Es lockte Geld und die Karriere, der Klüngel gab sich voll die Ehre!

Herr Oberbürgermeister Burger ist ein Mensch mit mindestens drei Händen und 20 Fingern. Wie das? Je eine Hand bezieht/bezog Einkünfte vom Bund, vom Land und von der Kommune, legal, versteht sich. 1. Ruhegehalt als Beamter 10.000 DM; 2. bis 1/95 11.000 DM Entschädigung für Landtagsmandat, danach 50 % gekürzt; 3. 12.000 DM Entschädigung als OB von Köln, dazu noch diverse Einkünfte aus z.B. Aufsichtsratsmandaten. Die 20 Finger müssen herhalten um das 20ig fache einer Aufwandsentschädigung eines normalen Ratsmitgliedes zu symbolisieren, und das für 60-80 Stunden Arbeit die Woche allein als Oberbürgermeister! (Und in der Ruhezeit als Beamter hat er dann gleichzeitig als Landtagsabgeordneter gearbeitet? Oder hatte er als Landtagsabgeordneter die Ruhezeit, für die er als Beamter entschädigt wurde um dann 60-80 Stunden als OB zu arbeiten? Legaler Schaden, auf jeden Fall! Oder? Wäre Burger doch nur Beamter geblieben, zwei Arbeitsplätze mehr hätte es dann gegeben, Vollzeit und Marktgerecht, versteht sich!) - Mehr dazu siehe Stadt Revue 6/96. - Seine gerichtlichen Schritte gegen solch mutige Veröffentlichung sind sämtlich gescheitert! Köln in guten Händen?

Unter Heugel ist die Korruptionsbombe im Bauamt hochgegangen, Bauernopfer wurden fällig, fünf Entlassungen können nicht rechtskräftig werden, da ein nichtzuständiger Beamter (!!) sie unterzeichnet hat. Wonach riecht das alles? Genau! Ich könnte darauf wetten, daß das alles irgendwo im Sande verläuft, vielleicht mit einer Disziplinarstrafe. - Zumindest gibt es jetzt eine junge, unerfahrene Korruptionsbeauftragte unter direkter Weisungsbefugnis von Heugel. Warum gibts keine alte, erfahrene und unabhängige Korruptionsbeauftragte? - Seither ist der Korruptionstopf in Köln, anders als in Bonn, (Gut für Bonn), nicht mehr übergekocht, schade das, und alles unter Heugels Händen. Gut für Köln?

Ironie des Plakates: Bill Clinton sitzt zwischen den "vier guten Händen" für Köln. Von dessen guten Händen für Amerika wissen wir mittlerweile ausführlich, wofür sie auch noch gebraucht wurden. Diese Offenheit und schließliche Ehrlichkeit ist teils erschütternd, teils begrüßenswert. Erschütternd, weil sie zeigen, wie tief auch Politiker in ihren persönlichen, krankhaften Verhaltensmustern gefangen sind; begrüßenswert, weil dadurch Mißstände aufgedeckt werden können, Menschen Verantwortung für ihr Fehlverhalten übernehmen müssen und Geschädigten Wiedergutmachtung wiederfahren kann. Von solch einer offenen Politik wie in Amerika sind wir hierzulande noch weit entfernt. Nötig wäre sie allemal.

Mein Fazit:

Ich traue ihnen nicht, den etablierten Parteien und ihren KandidatInnen. Ich traue mir selbst, ich stehe für eine offene, ehrliche Politik und für eine deutliche Kostensenkung des OB-Postens. Das ist selbstverständlich, sparzeitgemäß. Das Spiel des Klüngels kann nur ein unabhängiger OB ausbremsen und die Öffentlichkeit herstellen. Ein OB sollte der Obermeister der Bürger sein, der oberste Diener, der Chef von einer Verwaltung des öffentlichen Dienens, die dient und nicht herrscht, die hilft anstatt zu bevormunden. Ein OB, der immer ansprechbar ist für die Nöte der BürgerInnen, nicht nur per Bürgertelefon ein mal die Woche, das wäre eine echte Chance zur Veränderung der Politikkultur in Köln.

Kann ich aber, der mutige Zeitungsverkäufer von der Schildergasse, OB von Köln werden? Im Prinzip ja, wenn ... mich im ersten Wahlgang ca. 250.000 Menschen wählen. Dabei habe ich selbst nur eine winzige Chance, meine eigene Stimme. Aber, je mehr Menschen mich wählen, desto größer wird meine Chance. 250.000 Menschen kann ich allein gar nicht erreichen, das ist nur durch aktive Unterstützung von vielen Menschen möglich (siehe Kasten: 10 Punkte zu meiner Unterstützung2) Das Ziel scheint riesig, aber eine Weltreise fängt auch nur mit einem Schritt an. Ich bin gespannt, wie weit die vielen Schritte führen, die viele Menschen dazu beitragen können.

Dabei können wir alle nur gewinnen, an Erfahrung, Kraft und Mut für eine ehrlichere, menschlichere und bürgernahe Politik. Meine Kandidatur allein hat schon viele Menschen bewegt. Ich gewinne jeden Tag dazu, ich bin heute schon ein Gewinner, ob ich am 12. September ein großer Gewinner werden kann? Sie, WählerIn haben es, Du WählerIn hast es in Ihren/Deinen Händen. Wer nicht an Wunder glaubt hat keine Kraft, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Nichts ist unmöglich, wenn Walter Hoischen 250.000 Stimmen bekommt, der tut was (er kann)!

Ich würde es begrüßen, wenn alle kleinen Parteien und viele Menschen mehr, sich in einer gemeinsamen Aktion für mich als unabhängigen Oberbürgermeister stark machten. Gruppenegoismus und Prestigedenken sollten zurückgestellt werden zu gunsten einer einzigen unabhängigen OB-Kandidatur.

Der Klüngel lacht und wähnt die Gegner sich bekriegen,

Er bläst ins Horn und freut sich wieder mal zu siegen.

Doch hörten auch die Gegner die Signale,

besännen sich, stünden auf und wichen nicht,

Das wäre ein vortreffliches Finale!

 

10 Punkte zu meiner Unterstützung

1. Du hast eingesehen, daß nur ein unabhängiger OB eine Veränderung der Politik zu Offenheit und Ehrlichkeit einleiten kann.

2. Deine Erfahrungen haben Dich gelehrt, daß über eine Verschiebung der Mehrheiten im Rat und unter einem OB der etablierten Parteien, Klüngel, Korruption und Postenschiebereien nicht gestoppt werden können.

3. Du teilst die Auffassung, daß bei der OB-Wahl alle oppositionellen Stimmen aus allen Parteien und vor allem die Wahlverweigerer für für meine Kandidatur gewonnen werden müssen. Jede Stimme für den/die OB-Kandidaten/in jeder anderen Partei geht verloren für die Chance einer neuen politischen Kultur in Köln.

4. Du erkennst, daß ich dem millionenschweren Werbeaufwand der anderen Parteien und ihrer täglichen kostenlosen Präsenz in den Lokalmedien, nichts anderes entgegensetzen kann, als die tägliche hundertfache Mund zu Mund Propaganda überzeugter Walter Hoischen Wähler/innen.

5. Du hast den Mut und bist bereit, bis zum Wahltag jeden Tag alle Chancen zu nutzen, meine Kandidatur bekannt zu machen, für meine Wahl Stimmung zu machen. Ich kann unmöglich 250.000 Menschen erreichen, Du kannst mein Multiplikator sein.

6. Sprich jeden Tag mit mindestens 10 Menschen über die OB-Wahl, nimm Flugblätter mit und gib sie weiter, kopiere sie wenn nötig, faxe sie, hänge sie überall auf. Sprich am Telefon darüber, in der Kneipe, im Verein, in der Schul, Uni, auf der Arbeit, sprich vor allem mit Wahlmuffeln, NichtwählerInnen.

7. Melde Dich bei Funk, Fernsehen und Lokalpresse und frag nach, warum sie nur von den etablierten Parteien berichten, bitte sie, auch mich zu berücksichtigen.

8. Habt Spaß zur Wahl, beteiligt Euch am Wahlspiel, macht es bekannt im Freundeskreis, organisiert Wahlparties, Wahltagsfrühstücke mit anschließendem gemeinsamen Zug zum Wahllokal mit Trillerpfeifen, Wahlrufen z.B.

9. Spendet Geld und Ideen und Zeit zur Wahlpropaganda. Bildet Wahlkomitees im Stadtteil und seid selbständig im Wahlkampf, verteilt Flugblätter, verkauft Bottons, T-shirts.

10. Nutzt meine Homepage, teilt Eure Wünsche und Erfahrungen mit, ladet alles runter was ihr baucht und schickt es weiter.

Adresse: W. Hoischen, Sülzburgstr. 214, 50937 Köln, Tel.: 44 27 98.

Spenden: Stichwort: Wahl 99, Kto: 50367 509, BLZ: 370 100 50, Postbk. Köln; alter Stand 4.8. 440 DM, 12.8.: 880 DM. Bitte spendet noch mehr und bald, der Planung wegen. Pers. Wahletat: 12.000 DM, bisherige Kosten: 3. Anzeigen, Flugblätter: ca. 10.000 DM, bisherige Flugblattauflage 25.000, Auflage dieses Flugblattes: 40.000.

Internetadresse: http:/www.walterhoischen.de

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Letzte Aktualisierung: 13.08.1999